Angst vor Hypnose – kann da was passieren?
„Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern, was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.“ – A. de Saint-Exupéry
Gleich vorweg möchte ich ein weit verbreitetes Gerücht entkräften: Die Gefahr des „nicht mehr Aufwachens“ aus einer Hypnose oder des „Steckenbleibens“ in Hypnose besteht absolut NICHT!
Selbst wenn Ihr Hypnotiseur während der Hypnosesitzung tot umfallen sollte, würde die Hypnose von ganz alleine nach einiger Zeit in Schlaf übergehen und Sie würden selbstständig aufwachen, wenn Sie ausgeschlafen haben.
Bei zweckmäßiger, fachgerechter Anwendung der Hypnose bestehen kaum tatsächliche Gefahren. Ich persönlich habe bisher weder Nebenwirkungen noch gefährliche Situationen erleben müssen, noch davon bei anderen Kollegen tatsächlich gehört!
Mögliche Risiken und Vorsichtsmaßnahmen
Wobei hier Folgendes trotzdem erwähnt sein muss: Bei einigen Einleitungstechniken besteht die Gefahr, dass diese einen epileptischen Anfall auslösen, auch bei einem sehr geringen Prozentsatz von Klienten, die vorher keine bekannte Anfallsneigung hatten. Diese bekannt kritischen Einleitungsmethoden werden von mir nicht benutzt!
Bei bereits bekannter Epilepsie ist deshalb vorsichtshalber immer insgesamt von einer Hypnosetherapie abzuraten. Ebenso dürfen Personen, die unter Schizophrenie oder anderen schweren psychischen Störungen leiden, keine Hypnose-Behandlung durchführen lassen – außer von Ärzten in darauf spezialisierten Kliniken.
Eine theoretische Gefahr bestünde z.B. im Auslösen eines allergischen Asthma-Anfalls durch die Suggestion, gerade entspannt auf einer herrlichen Blumenwiese zu sitzen. Wenn Sie an Allergien und besonders an allergischem Asthma leiden, weisen Sie Ihren Hypnotiseur deshalb unbedingt darauf hin!
Auch das Auslösen von Panikattacken in Hypnose kann vermieden werden, indem Sie Ihrem Hypnotiseur sämtliche Situationen nennen, die Ihnen Angst bereiten, z.B. Aufzüge, Rolltreppen, tiefes Wasser, große Höhe etc.
Ihr Hypnotiseur wird beides in jedem Fall vor der ersten Hypnose mit Ihnen abklären.
Unsachgemäße Suggestionen
Selbstverständlich gibt es auch falsche Formulierungen, die das genaue Gegenteil des Erwünschten hervorrufen könnten, oder schlecht formulierte Suggestionen, die zu Gefahren führen könnten, wie z.B. die Suggestion, immer wieder bei einem bestimmten Wort oder einem bestimmten Lied automatisch in Hypnose zu fallen. So könnte die Hypnose ohne Anwesenheit des Hypnotiseurs unabsichtlich, z.B. während einer Autofahrt, ausgelöst werden.
Sind mehrere Behandlungen angesetzt, wird ein Hypnotiseur immer sogenannte Anker oder Trigger setzen, die Ihnen den Schritt in die nächste Trance erleichtern werden. Diese Anker werden aber natürlich immer so gewählt, dass oben Genanntes nicht passieren kann!
Bei einer Gewichtsreduktion sollte Ihnen aus selbstverständlichen Gründen nicht suggeriert werden „Du hast keinen Hunger mehr!“, schließlich möchte man seine Traumfigur und keine umgekehrte Essstörung!
Ähnliche Beispiele für unsachgemäße Suggestionen gäbe es theoretisch unzählige, deshalb sind theoretische Gefahren bei der Hypnose auch vorhanden.
Doch solche, man muss sie so bezeichnen, grob dummen Fehler sollten einem fachkundigen, gut ausgebildeten Hypnotiseur nicht unterlaufen!
Worauf Sie achten sollten
Sprechen Sie Ihre Ängste, Zweifel und alle Fragen bei dem Erstgespräch an, welches auf jeden Fall immer vor der ersten Hypnose stattfinden sollte! Achten Sie darauf, dass der Hypnotiseur Ihrer Wahl geprüft ist und seine Ausbildung möglichst zertifiziert ist!
Massive psychische Probleme wie z.B. eine krankhafte Depression sollten Sie immer nur bei einem Psychiater, Psychologen oder Hypnosetherapeuten behandeln lassen. Traumata wie z.B. Missbrauch in der Kindheit sollten Sie ebenfalls nur bei einem dafür gut ausgebildeten Fachmann/-frau aufarbeiten. Ein Hypnotiseur ohne psychologische Ausbildung und Zulassung hat nicht das nötige Wissen und die richtigen Fähigkeiten, Ihnen hierbei kompetent zu helfen!
Körperliche Erkrankungen und Schmerzen sollten ebenfalls vor einer Hypnotherapie (egal, bei wem diese durchgeführt wird) abgeklärt sein und alle schulmedizinisch notwendigen Untersuchungen und Therapien sollten vorher stattgefunden haben. Die Hypnose unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung und kann auch nachdem alles Dringende schulmedizinisch untersucht und behandelt wurde, noch gut eingesetzt werden. Ich arbeite bei körperlichen Beschwerden gerne mit Ihrem Arzt und Therapeuten zusammen – dessen Einverständnis natürlich vorausgesetzt!
Wichtig ist vor allem, dass Sie beim Vorgespräch ehrlich sind und immer alle Krankheiten, Symptome und Ihre Vorgeschichte wahrheitsgemäß angeben, damit der Hypnotiseur abschätzen kann, ob er Ihnen weiterhelfen kann oder ob er Sie evtl. zunächst an medizinisch qualifiziertere Stelle weiterempfiehlt.
Stimmen von Fachleuten zur Sicherheit der Hypnose
Damit Sie sich nicht auf mein Wort verlassen müssen, würde ich an dieser Stelle noch gerne Hypnotherapeuten von Rang und Namen über die Gefahren der Hypnose zu Wort kommen lassen:
Prof. Dr. Brüggelmann:
„Die Frage, ob sachverständige Hypnose überhaupt Schaden anrichten kann, ist mit einem bestimmten Nein zu beantworten.“*
Dr. Moll:
„Die Kardinalfrage muss sein, inwieweit bei zweckmäßiger hypnotischer Suggestion Gefahren für die Gesundheit bestehen. Und diese Frage muss mit einem absoluten Nein beantwortet werden.“*
Direktor Dr. Scholz:
„Über schädlichen Folgen, die in der Praxis gar nicht auftreten und nur von Gegnern theoretisch konstruiert werden, habe ich nie zu klagen gehabt.“*
Und auch Prof. Dr. Möbius antwortete auf die Frage nach den Gefahren der Hypnosetherapie folgendes:
„Es gibt ja Ärzte, die vor der Hypnose warnen, aber das sind gerade diejenigen, die nicht aus eigener Erfahrung, sondern auf Grund theoretischer Bedenken Gegner der hypnotischen Suggestion geworden sind.“*
*Quelle: Zitate aus dem Buch „Die hohe Schule der Hypnose“ von Kurt Tepperwein, Hypnotherapeut, Heilpraktiker, Schriftsteller und international angesehener Dozent.
Bewertungen
Hypnosebehandlung
Ich habe bei Stefaniem erneut eine Hypnosesitzung gemacht und es war wieder eine magische Erfahrung. Es hat mir in dem Moment so gut getan, dass ich gar nicht mehr aus dem tiefenentspannten Zustand zurück wollte. Auf dem Rückweg nach Hause bin ich irgenwie geflogen. Und die Entspannung und der deutlich bessere Umgang mit meinen Ängsten und Schuldgefühlen hält nach wie vor an... vielem Dank, liebe Stefanie! Vielleicht komme ich nächstes Mal ganz ohne Problem zu Deiner erholsamen "Resetbehandlung".
Rauchen
Ich habe über 40 Jahre geraucht und in dieser Zeit diverse Versuche unternommen, dauerhaft aufzuhören. Das "dauerhaft" hat jedoch nie geklappt. Dank Stefanies Hypnosetherapie erfahre ich nun das erste Mal, wie leicht es ist, sobald der innere Kampf aufgehört hat. Da ich vor dem Entknüpfungstermin bereits 6 Wochen rauchfrei war, habe ich den direkten Vorher-Nachher-Vergleich. Davor war es eine bewusste Anstrengung, nicht in alte Rauchgewohnheiten zurückzufallen. Danach habe ich kein Rauchbedürfnis mehr und fühle mich mit jedem Tag mehr als Nichtraucherin, nicht als Exraucherin. Ich kann Stefanies Methode wirklich jedem empfehlen, der ernsthaft mit dem Rauchen aufhören möchte und bereit ist, ein bisschen Zeit zu investieren. Für mich waren die Videos, die auf Stefanies nicht-öffentlichem Website-Bereich verfügbar sind, essenziell hilfreich. Und sind es noch, denn aktuell nutze ich noch die Selbsthypnosen als mentale Stärkung für meine Zukunft als Nichtraucherin.
Vielen Dank, liebe Stefanie!
